Projekt: Sweet Potato Fries

Ganz ehrlich, was soll das denn???!!! Überall im Internet gibt’s zig Rezepte zu Süßkartoffelpommes. Auch Ela und Thomas prahlen. Hier gibt’s die Dinger an jeder Ecke zu kaufen. Und ich soll das nicht hinkriegen? Ich, die zweimal die Woche die hohe Kunst des Brotbackens vollzieht? Geht nicht, gibt’s nicht. Der Sack rote Kartoffeln lauert täglich und grinst mich an. Weiterlesen

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Unterwegs im Niesel

Es regnet nicht die ganze Zeit, aber es ist doch recht ungemütlich. Wir lassen uns nicht lumpen, sind dennoch unterwegs. Wir gehen zum  Kinderwissenschaftsmuseum in Berkeley. Da waren die M’s mit Minke und Nils. Komplettes Kinderparadies mit gefühlt einer Million Kindern, die kreuz und quer wild kreischend zwischen Mikroskopen mit Insekten, Atommodellen und Magnetismuskonstruktionen Rumrennen. Malea hat als erstes mit Kugelschreiber meine Telefonnummer auf ihren Arm tätowiert bekommen. Ohne Minke und Nils wäre ich wahrscheinlich untergegangen.  Weiterlesen

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Ängste, Sorgen und Seifenblase

Wie wird es in Berlin sein? Wie fühlt sich Deutschland und Europa jetzt für mich an. So viel gruselige Medienberichterstattung, Ängste und Sorgen, die geschürt werden und/oder die existieren. Wird mich das auch packen? Hat es mich nicht sogar schon gepackt? Werde ich zum ausverkauften Pfeffersprayregal gehen? Werde ich Menschenmassen meiden? Wir sind so weit weg und doch bald wieder da. Ich bin so wütend. Frauenhasser, Fremdenhasser, Menschenhasser, alle gleichermaßen – welch große Scheiße das doch ist. Weiterlesen

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Probieren geht über studieren

Emotional ist, obwohl es noch sechs Wochen sind, so langsam alles auf Endspurt programmiert. Das liegt u.a. daran, dass Malea jeden Tag vom Fahrrad fahren in Deutschland mit ihrer Freundin erzählt und dass wir „noch nich, aber morge“ mit dem „Flugzeug  fliege“. Faszinierend was so in einem kleinen Mädchenkopf passiert. Ich genieße alles in vollen Zügen, fahre mit den Kindern überall hin, lebe nur noch mit Lunchpaketen, weil wir ständig unterwegs sind. Ich quassel in englisch und spanisch so viel, wie ich kann und soviel wie meine Opfer ertragen. Freitag früh hatte ich dann auch erstmal einen overload. Das Hirn hat kapituliert und ich solche Kopfschmerzen, dass ich bis 15 Uhr – bei sonnigstem schönsten Wetter, nach einer Woche Regen grrrrrr – an Haus und Hof unserer üppigen Residenz gefesselt war. Die Kinder haben natürlich beide geweint, das ist denen ja auch nix, zu Hause zu bleiben. Weiterlesen

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