Afrikanische Elefanten und Spatzen

Sonne, Sonne, Sonne – wir rennen wie von Vampiren gejagt aus der Gruft ins Tageslicht. Meine immer noch KiTa-losen Kinder, es ist zum Verrückt werden, und ich fliehen nach draußen, raus aus der Schlaflosigkeit, rein in den Aktionismus!

Alles ins Auto gestopft, dicke Winterjacken werden unter Anschnallgurten zur Seite gequetscht – wer hat sich nur diese bescheuerten Kindersitze ausgedacht, bei denen es völligst unmöglich ist, ein zappelndes und sich umdrehendes Kind, anzuschnallen. Und ich habe mir vorher sogar nächtelang sämtliche StiftungWarentestÖkoFunktionsADACTests durchgelesen. Alles Mist! Hat jemand konstruiert, der ausschließlich ruhig gestellte Kinder in Zwangsjacken im Auto transportiert. Weiterlesen

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Von kleinen Leuten

Ich komme aus einer eher kleinen Familie. Also nicht von der Anzahl der Familienmitglieder – bei uns werden Feste nämlich inklusive der Großgroßcousine plus deren fünfeinhalb Stiefkinder dritten Grades gefeiert, auch die Eltern unserer Freunde und deren Freunde und Stiefkinder, Stiefhunde usw. gehören zur Familie, is klar ne. Durchaus schön und durchaus ein gedehnter Familienbegriff. Nein, ich meine mit kleiner Familie die Körpergröße. Mit meinen 1,67m bin ich gar ein Riese. Ich glaube, ich bin wirklich die allergrößte. In der Regel fällt das Kleinsein gar nicht weiter auf, da sich alle sehr groß fühlen und es keinem in Sinn kommen würde, das man eher zu den kleineren Leuten zählen könnte. Weiterlesen

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Vampire besänftigen mit schnellstem, leckersten Frühstück: Overnight Oats oder einfach Birchermüsli

Neulich folgende Situation: Ich ausnahmsweise komplett alleine mit den beiden Terrorsägen, abends alle abgefüttert und bettfertig gemacht. Als meist organisierte Mutter schweift mein Blick in die Frühstücksecke der Küche. Gähnende Leere. Kein Brot, kein Granola/Müsli mehr, noch nicht mal ne Banane, gar nüscht. Schwarzes Loch namens Familie hat alles aufgesaugt. Das zum Thema meist organisierte Mutter. Wir stellen uns nun morgens eine unausgeschlafene, muffelige und hungrige Meute vor, die über mich, ebenfalls muffelnd, hungrig und mit maximalem Schlafdefizit, herfällt. Ich das leckere Häppchen in einer Gruft voller Vampire. Großer Spaß.

Da ich wilde Blogleserin bin und Rezepte meine Einschlaflektüre sind, entsann sich mein Hirn an Haferflocken, die irgendwie für abends abgefüllt in einem Glas in den Kühlschrank gestellt werden und morgens durch Hokuspokus fertig sind. Ich wusste nur noch so ungefähr, wie es geht. Wer bis ins Detail Infos mag, wird auf alle Fälle bei www.overnight-oats.de fündig. Ansonsten hier die schnellste Variante von mir:

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Es frühlingt: Ausflug nach Brandenburg

Es frühlingt so sehr! Aprilwetter komplett, halbe Stunde Regen, halbe Stunde Sonne, dann Wind und wieder von vorne. Und dazu bombastisch schöne Wolken am Himmel. Nachdem wir uns endlich um diese schreckliche Zettelwirtschaft der Steuererklärung gekümmert haben – es ist ja jedes Mal wieder so, so ätzend – haben wir uns mit einem Ausflug belohnt. Mir ist unbegreiflich wie man das Steuerzettelgedöns zu seinem Beruf machen kann. Sicher, da kann man sich Reinsteigern und mit etwas Fantasie auch Freude dran empfinden, aber wirklich nur mit ganz viel Fantasie und mit viel positiven vibes. Ordner, Zettel, Stapel, Stifte, Locher, Beschriftungskleber, alles mit einem Schlag fallen gelassen und losgefahren. Wohin? Richtung Großbeeren.IMG_9393.JPG Weiterlesen

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5.50 Uhr Sonntagmorgen in Berlin: Parteyyyyyy!

5.50 Uhr am Sonntagmorgen. Mein zehn Monate alter Sohn meint: Parteyyyyy! Vor und zurück mit dem Po, lachen, schnaufen, grunzen. Er:  Juhuuuuuu, Parteyyyyy, Mamaaaaa, los geht´s, es ist doch schon fast hell, Juchuuuuu. Der Tag geht looohoooos. Ich: Puhhhh, stöhöhhn, seuuuffzz. Der ist komplett verrückt, kann nicht von meinen Genen sein, ich bekomme das linke Auge einen Minispalt auf. Puhhhh. Kann der nicht Ernst meinen. Weiterlesen

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