Böser Weihnachtsgruß

Das trifft hart. Jeden. Es trifft einfach jeden hart. Zum ersten Mal im Leben habe ich in den Social Media über einen Safety Check gemeldet, dass mein Mann und ich in Berlin in Sicherheit sind. Ich möchte das nicht melden müssen, ich möchte einfach sicher sein. Geht das nicht?

Ein Weihnachtsmarkt als Ort der Gefahr, an der Gedächniskirche, wie symbolträchtig. Fünf Tage vor Weihnachten, dem Fest an dem nun alle darüber sprechen und nachdenken werden. Egal, ob dieses schlimme Ereignis im großen Familienkreis ewig oder kurz diskutiert wird oder man im Stillen alleine feiert und darüber nachdenkt, jeder wird es in die besinnliche Stimmung mitnehmen und zu den schönen weihnachtlichen Sachen dazupacken. Welch böser Weihnachtsgruß.

Ich kann es einfach nicht fassen, obwohl es von jedem und auch mir erwartet war. Die direkte Vorweihnachtszeit, ein Weihnachtsmarkt, es ist erschütternd. Wie eklig war das Gefühl meinen Mann heute früh an der Haustür zu verabschieden, wissend, dass er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch die Hauptstadt fahren wird.

Wie oft warst Du dieses Jahr schon auf dem Weihnachtsmarkt? Wir sehr oft. Meine Kinder sind Karussell gefahren, wir haben geliebte Freunde getroffen und die Adventszeit genossen.

Was ist das bloß für eine Botschaft? Und was machen wir jetzt damit? Kann es überhaupt eine Antwort geben? Gibt es eigentlich eine Frage oder ist alles einfach nur zerstörender Irrsinn? Ich bin so traurig und gleichzeitig so wütend über diese Welt und über uns Menschen.

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Ein Gedanke zu “Böser Weihnachtsgruß

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