Dezember, 2016 & stellt Euch mal vor…

Dezember 2016. Berlin. Als erstes denke ich da nicht an Back- und Kochrezepte, die meinen und vielleicht auch Euren Alltag verschönern. Leider ist die Welt nicht immer schön (klick). Verrückte, die meinen, mich in meiner rosa Seifenblase stören zu können, was soll ich da sagen. Abscheulich. Grausam. Erschütternd. Unendlich traurig.

Und dennoch lasse ich mich keine einzige Minute (gut, vielleicht waren es doch ein paar), davon abhalten, mir meinen Alltag so schön wie möglich zu machen. So schön, so praktisch und so rosaseifenblasenrot wie möglich. Was soll ich denn auch machen? In düstere, depressive Gedanken und Texte verfallen, alles schlecht machen. Um düster zu sein, brauche ich nur Nachrichten gucken. Ich habe aber nur einmal den 31.12.2016 und nur einmal meinen Tag am 3.12.16 oder am 14.4.2016 gehabt und in Zukunft wird es auch nur einmal einen 5.4.17 usw. für mich geben. Und jeder Tag soll so vollgepackt wie möglich mit schönen Sachen und Gefühlen sein.

Der Häuptling im Alltag

Gut, das ist als Häuptling von zwei Krawallbären nicht immer einfach. Ich hoffe, ich werde besser darin und ich hoffe sehr, meine Kleinkinder werden irgendwann weniger nervig und weniger brüllen. Gerade vorgestern habe ich wieder ca. fünf Stunden Ohrstöpsel in den Ohren gehabt. Die hauen zuckergeflasht von Weihnachtsschokolade auf ihren Xylophonen und/oder wahlweise auf ihren Köpfen rum, das sind Dezibel, die insbesondere mein rechtes Ohr erst zum klingen bringen und dann taub werden lassen. Aber gut, man kann ja nicht alles haben. Ein Ohr reicht ja.

Dezember 2016

Im Dezember habe ich die größte Notunterkunft Berlins besucht und bin zu einem Frauenbegegnungscafé gegangen (klick). Es war übrigens diese Notunterkunft, die nach dem Anschlag in Berlin durchsucht wurde. Ja, komisches Gefühl und unzusammenhängende Gedanken, die ich hier gar nicht in Worten tippen kann oder gar Sinn ergeben. Sinn macht irgendwie gar nichts.

Dann habe ich im Dezember aber auch etwas Humorvolles geschrieben und einen Einblick in meine morgendliche Soap in Unterwäsche gewährt.

Zum Essen gab es hier Brathähnchen mit Aprikosen-Apfel-Stuffing, Mandarinenreis und Sesammöhren – hahaaaa, aber nur bei uns in der Küche, nicht hier auf dem Blog. Obwohl die Sesammöhren habe ich auch mal als Rezept (hier) getippt. Die gibt´s öfter. Nein, aber zum Nachlesen habe ich über einen weiteren Freitagsfisch und über Kürbisrisotto geschrieben.

Weihnachten war auch, jo. Da gab es aus dem Haus von Schwartzenberg Inspirationen zu Geschenken. Selfmade, für Erwachsene und für Kinder (hier und hier), auch für ganze Horden. Meine Horde bekam dieses Jahr die Schokobombe (klick). Die meisten Geschenkeideen sind auch wirklich nicht nur für Weihnachten was. Taugt genauso für Geburtstag, als Mitbringsel usw. usw..

Ach und dann habe ich meine „Das bin ich“-Seite nach meinem Serverumzug neu gemacht. Das Blogkind wächst und wächst, da sitzen nachts, wenn alles schläft oft Heinzelmännchen dran und wenn ich morgens aufwache und mal reinschaue, bin ich auch ganz verblüfft, was da schon wieder los ist.

Der 2016-Zeitraffer

Soll ich jetzt noch was zu 2016 sagen? Pffffssss. Gähn. Kurz und knapp und auf der Überholspur die Kurzzusammenfassung: Kalifornien, total abgefahren und wunderschön, schrecklich zugleich, Super Bowl, Donuts, Wale und ich musste mir das weltbeste Zelt (klick) kaufen, weil unsere Unterkunft ein Desaster (klick) war, der Schrebergarten in Berlin platt gewalzt und unsere Mietswohnung verkauft wurde.

Aus unserer Teilzeitauswanderung sind wir zurückgekehrt, was unglaublich anstrengend, aufregend, emotional war und ich durch den ewigen Jetlag zum ersten Mal nicht die Oscarverleihung verschlafen habe (wir saßen alle putzmunter mit Laptop in der Küche).

 

Das Zelt hat uns durch den Sommer begleitet, wir haben einen Roadtrip nach dem nächsten durch Deutschland gemacht (klick, klick, klick und klick).

Sportliche Betätigung? Ganze fünfmal habe ich Yoga gemacht. Hmm, immerhin. Es hat sich nach Bärenkräften angefühlt, so schrieb ich das zumindest. Ich sollte das wohl wieder machen.

Meinen Kiez habe ich Euch mit dem Besuch auf dem Wochenmarkt am Boxhagener Platz vorgestellt. Historisches Ding, ganz toller Markt, muss man hin, bei einem Berlinbesuch gibt´s da keine Ausrede, ist ein Muss. Inklusive Vorstellung meiner Kartoffelfrauen, meiner Wurstmädchen und Bülent und Umut, meinen Obstmenschen. Und einen Auszug aus unserem Großfamilienleben gab es mit Reise Know-How zum Massenurlaub.

Tricktipps, Rezepte, Ausflüge, Kindertipps und Humorvolles wie Emotionales gab es unendlich viel. Das gibt´s in Schubladen emotion, tricks, tipps, food usw. einsortiert. Findet Ihr im Handy ganz unten im Blog, am Bildschirm auf der rechten Blogseite. Und natürlich in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten immer wieder neu auf na? hä? Auf www.majavonschwartzenberg.com.

Stellt Euch mal vor

Wenn sich jeder die Welt im Alltag, im vermeintlich kleinen Detail schöner macht, dann wird sie doch für eine ganze Menge Menschen schöner, oder? Jeden Tag voller machen mit schönen Sachen und schönen Gefühlen. Bewusster leben. Stellt euch das mal vor! Einfach mal mehr lächeln, das hebt bei einem selbst und beim Sitznachbarn in der Bahn die Stimmung, den Getränkeeinkauf der Nachbarin mit hochschleppen, bewusster Lebensmittel einkaufen und weniger wegschmeißen, die Menschen, die uns nahe stehen, nicht als emotionale Müllhalden behandeln, generell einfach weniger rumzanken, keine Erwartungen an andere haben und mal locker durch die Hose atmen. Sich einfach mal vertragen. Stellt Euch vor, das würde jeder machen?

Merken

Merken

Merken

Erzähl´s weiter!

4 Gedanken zu “Dezember, 2016 & stellt Euch mal vor…

  1. Hallo Maja,

    da muss ich ja jetzt nur noch Deine allerneusten Beiträge lesen und bin wieder auf dem Laufenden. Irgendwie krieg ich gar keine Benachrichtigungen mehr, wenn sich bei Dir was tut. Hm. Ich such mal nach der Schraube, an der das eingestellt werden kann.
    Werkelnde Grüße aus dem Garten 🙂

    1. Die Schraube bin leider ich liebes Gartenmädchen. Ich werkel seit Wochen. Ein Serverwechsel hat mich zum ahnungslosen Hobbyprogrammierer werden lassen. Viele Sachen stehen auf meiner to do Liste zu Layout, Newsletter und sämtlichen Verknüpfungen. Ich hab null Ahnung wie ich den Newsletter, also, dass, wenn man möchte, man benachrichigt wird, wenn ein neuer Post erscheint, in mein neues Ding hier eingefügt wird. Jedenfalls habe ich mich schon einen Account bei einer supersupersicheren, keiner klaut irgendwas-Variante, erstellt.

      In Deinem WordPress Reader werde ich jedenfalls nicht mehr auftauchen. Das ist anscheinend durch den Serverwechsel Vergangenheit und auch nicht wieder herstellbar.

      Kurz und knapp: Ich tippsel, programmiere und werde zum tackernden Nerd, damit Du und alle anderen lieben Menschen wieder konfortabler Kontakt mit mir führen können

      😀 html_strong/keineahnung/ichmachdasirgendwie/tryanderror/error/error 😀

  2. Ja doch, ich stelle mir das vor und das bringt mich noch mehr zum Lächeln, macht mich quasi zum Lächel-Anführer hier in meinem Kiez! Für mich in jedem Fall das richtige Mittel, die Welt im Gleichgewicht zu halten. Zusammen mit achtsam Reden und Handeln mein Elixier für die Erhaltung meiner rosaroten Welt. Jeder ist eingeladen, sich einzuklinken!

  3. Hallo! Wir haben die letzten Wochen etwas verschlafen! Sorry! Von hier die besten Wünsche und Grüße, mit bestem Dank, dass wir immer wieder für unsere Leser_innen rebloggen dürfen, und damit hier am A. der Welt (eigentlich ja die geografische Mitte Europas, wenn man dies im Maximilianeum in MUC mal akzeptieren würde) up-to-date bleiben können. LG

Na?! Was sagst Du dazu? Hau rein in die Tasten!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.