Phänomen Wetter

Wir sind in Oakland, mit dem Auto 40 min. von San Francisco entfernt, quasi einmal über ne vierspurige Brücke drüber, wo immer Stau ist. In Oakland wohnen wir bekanntlich im dunklen Loch, immer alle Lampen angeknipst (deren es in jedem Raum auch mindestens drei schummrige Varianten gibt), Taschenlampe griffbereit, Hausgeist auf Schulter sitzend, ihr wisst das ja schon. Aber in Oakland an sich ist jeden Tag und immer Sonne, herrlichste kalifornische Sonne. Flip Flops und braun werden ist Tagesprogramm. Und das ist ein Wetterphänomen! Komplett unbegreiflich, mal wieder unerklärbar, für mich zumindest. Gestern konnten wir uns in der Sonne stehend einmal im Kreis drehen und sahen von allen Seiten dunkle, bedrohliche, schwarze Wolkenwände. Es fehlten nur noch die Blitze und böse Wolkenreiter auf Geisterpferden. Sonst sehe ich auch oft Nebelwände. Sie krabbeln stetig über die Berge drüber, erreichen dieses Sonnenoakland aber nie. Reiner war morgens in San Francisco – bevor er mich heldenhaft als Ritter Reinherr von meinen Ghettoerlebnissen mit einem Zauberkuss befreite – und in San Francisco war wohl dickes-Pulli-Wetter, Wind, kalt. San Francisco ist zusammengefasst also schon hipper und eben auch cooler als Oakland.

Sonne draußen heißt aber nicht Sonne drinnen: 12 Uhr mittags bei strahlendem kalifornischen Sonnenschein in unserem dunklen Loch, zwei Lampen sind angeknipst:

IMG_4520

0 Gedanken zu “Phänomen Wetter

  1. Tja, da fällt mir jetzt nur ein: hab Sonne im Herzen und mit Denen beiden Sonnenscheinchen müsstest Du doch schon ganz blind sein vor lauter Helligkeit. Wie war denn der 1. Tag von Ritter Rheinherr beim Kampf gegen den bösen, bösen Drachen?

Na?! Was sagst Du dazu? Hau rein in die Tasten!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.