Raus mit Euch Ihr Nasen

Husch, husch, raus raus! Natürlich ist es zuhause total muckelig und gemütlich. Um einiges gemütlicher ist es aber nach einem Schneespaziergang oder einer Schlittenaction!

Vor zwei Jahren bin ich das erste Mal nach bestimmt zehn Jahren wieder Schlitten gefahren. Adrenalin pur kann ich Euch sagen. Jetzt bin ich wieder Schlittenfahrer. Es ist das Beste, was es gibt! Habe uns spontan bei den ersten Flocken in einem Flohmarktladen einen uralten Schlitten von oder aus Davos gekauft, das ist zumindest der eingebrannte Aufdruck im Holz. Der erste Schnee war nur 30 Minuten auf den Gehwegen, die haben wir trillipampisofort genutzt. Der Herr hatte sich so gefreut, dass ich einen solchen Spaß mit dem Ding habe. Wir dürfen jetzt stets winkend an seinem Schaufenster vorbeischlittern und uns eine Portion Karamelltoffees abholen.

Und das Teil sieht so schick aus! Ich stelle ihn mir schon mit Lammfell drauf als Bank im Flur vor, wenn der Schnee taut. Bis April kann ich doch Winterfeeling in der Wohnung haben, oder?! Dann kommen halt ein paar Frühlingszwiebeln obendrauf.

Zum Schlittenkauf

Es lohnt sich, falls die Auswahl da ist, einen größeren Schlitten zu kaufen. Mit vier Leuten drauf fahren, ist einfach noch mal spaßiger als mit zweien – außerdem ökonomischer, man schlittert dann direkt mit drei Kindern den vereisten Rodelberg hoch und nicht nur mit einem.

 

Wann Schlitten fahren und was, wenn kein Schlitten da ist?

Immer. Unter der Woche einfach mal ein Stündchen ist, lasst es euch gesagt sein, auch wenn die Logistik mit Kind und Kegel, vorher arbeiten, mehrere Kinder und nur ein Elternteil, total kompliziert und aufwendig klingt, es ist wesentlich entspannter. Unter der Woche sind einfach nicht so viele Menschen, die sich gegenseitig umfahren, am Rodelberg. Parkplätze sind ausreichend vorhanden, usw.. Ich kann es nur empfehlen.

Noch schöner ist es, ein paar weitere Eltern zu ihrem Glück zu zwingen einzuladen. Je mehr Kinder, die sich kennen und ein, zwei Erwachsene mehr, die aufpassende Augen haben, es ist wirklich einfach ein zauberhaftes Nachmittagsstündchen. Und „Wir haben keinen Schlitten“ zählt nicht. Wir waren mit sieben Kindern und nur zwei Schlitten, einer davon beim Nachbarn ausgeliehen, unterwegs – ohne Streiterei. Ich habe neben Schlitten auch folgende sehr gut funktionierende Rutschutensilien beobachtet: Plastiktüten, Kartonstücke, klassisch der Po und ein Backblech! Das Backblech ist wirklich ordentlich geschlittert!

Wenn der Schnee auf den Gehwegen weggekehrt oder weggesalzt ist, heißt das auch noch lange nicht, dass es in den Parks keinen Schnee gibt… Also husch husch, raus ins Glück. Danach kann man es sich immer noch mit der Katze auf dem Bauch gemütlich machen, die kommt sowieso.

Der Alltagsverschönerungstipp

Sich nur unwillig von der Kita abholende Kinder lassen sich mit Schlitten ungewöhnlich leicht vom Nachhauseweg überzeugen. Schlittentaxi statt Buggy.

 

Rodeln in Berlin

Optimal zum Schlitten fahren finde ich den Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain. Man parkt direkt davor, unter der Woche ist die Parkplatzsuche auch wirklich total entspannt. Margarete-Sommer-Straße Ecke Virchowstraße eingeben. Dann nur noch ein paar Treppen hochstiefeln und der Berg liegt direkt vor einem. Die Treppen sind jetzt auch schon so voll mit Schnee, dass die Kinder direkt hoch und runtergezogen werden können. Dann ist das Tragen der Thermosbecher, Snacks, Kindergedöns leichter.

Schlitten fahren ist auch im Prenzlauer Berg im Volkspark Humboldthain spitze. Wenn man sich nicht sicher ist, wo die Berge sind, einfach dem Kinderfreudengekreische folgen.

Ein weiterer prima Rodelberg auf der anderen Seite Berlins ist im Steinbergpark in Tegel.

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3 Gedanken zu “Raus mit Euch Ihr Nasen

    1. Wow! Das ist ja ein toller Plan! Und ein so hübsches Design. Danke für den Hinweis, müssen wir eigentlich alle testen! Sofort, bei der nächsten Flocke.

Na?! Was sagst Du dazu? Hau rein in die Tasten!

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