„Mein“ Mittagsschlaf

Ich schaukel den Buggy eine Stunde bergauf und bergab, damit Malea einschläft. Währenddessen macht Milan seinen ersten Mittagsschlaf im Tragetuch. Ich habe mich damit ja längst arrangiert und mache allerlei Erledigungen wie z.B. Wasser auffüllen, am Blog tipseln, die Gegend erkunden, mich mit Leuten unterhalten. Ich wüsste auch gar nicht wie ich anders unterwegs sein könnte. Malea hat sich eigentlich mit mir arrangiert. Weiterlesen

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Sonne überall

Ich liebe es hier! Die Zeit mit den Kids, ich liebe es! Das Wochenende war so schön! Sonne. Ich gehe einkaufen und quatsche bei den Cornflakes ewig mit einem netten Opa. Sonne. Ich gehe durch die Reihen der kleiderschrankhohen verglasten Tiefkühltruhenschränke und nach und nach geht das Licht an, wie auf der Bühne beim Einmarsch eines Superstars. Ich schwebe aus dem Supermarkt raus und es laufen die immer gute Laune bringenden Jackson Five aus Lautsprechern. Weiterlesen

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Zitronengeburtstagsparty für Minke

Ohhhhh ich durfte komplett in meinem Element sein! Minke hatte (Gott sei Dank) Geburtstag und offensichtlich nichts gegen ein überfallartiges kreatives Ausleben zu diesem Anlass, sie hat sich jedenfalls tapfer als Überraschungslamm von mir schlachten lassen. Überraschungsgäste einladen, Thema bei 500kg Zitronen im Garten war klar, grübeln, was ohne Backofen funktioniert. Gäste sagen alle zu. Großeinkauf – weil Kleinigkeiten geht ja im Riesensupermarkt nicht. Und dann beim Riesensupermarkt auf dem Parkplatz verlaufen. Sonne heiß, ich noch in morgendlicher Wintermontur gekleidet, Kind Nr. 2 im Tragetuch, 24 Heiniken und 12 Flaschen Sprudel neben Malea und kiloweise Mandeln, Avocados etc. vor mit herschiebend schwitz-schwitz-stöhn-Mist, warum bin ich auch so schrecklich orientierungslos-nein warum stellen die nicht einfach wie überall auf Parkplätzen rote A, blaue B, gelbe C-Schilder für die Parkreihen auf?!

Schnell zum nächsten Supermarkt fahren, es fehlen Kuchenkerzen und Luftballons. Trader Joe´s, totaler In-Laden mit Hipstern als Kassierern, aber keine Kerzen, keine Luftballons, kein Baiser für meine Geburtstagstorte. Improvisieren, macht nix, wird noch schöner! Wird selber was gebastelt!

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Zitronencheesecake mit weißer Lindt-Schokolade und Minke-Girlande

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Cowboy-Cottage

IMG_5603Das ist hier so ne richtige Männerbude! Dylan, unser Ansprechpartner und Vermieter, hat hier offensichtlich drin gewohnt. Er ist der Sohn, der sich darum kümmert, dass das hier alles immer mal wieder vermietet ist. Da steht auf dem Nachttisch eine mittelgroße schwarze Mag-Light und neben dem Fernseher nochmal eine riesige Taschenlampe von Makita. Der Papa ist Bootsbauer und baut in der Garage nebenan Boote und allerlei anderes. Dem habe ich heute mal direkt zwei Liter Zitronenlimonade mitgegeben, ich glaube, er hat sich wirklich gefreut. Bei einem Bootsbauer und Dylan, offensichtlich ein Hobbyoldtimerschrauber, sind die Holzbretter zum Essen, also keine Brettchen, sondern echte Bretter aus einem kompletten Baum. Gefällt mir alles wahnsinnig gut, würde ich am liebsten alles mit in den Koffer packen beim Auszug.An der Wand hängen Lasso und Cowboystiefelspikes, Zeitschriften von Booten, Fotos von Booten, Männerrasierpinsel. Auf dem Klo, direkt nicht nur Streichhölzer, sondern ein Stück Holz zum Ankokeln auf der Toilette, wenn es mal stinkt. Um das Licht im Klo anzumachen, muss man an einem von der Decke baumelnden Golfball ziehen.

Der Messerblock ist sehr reich bestückt, die Grillkohle stapelt sich in der Küche, für Steakmesser gibt es extra einen zweiten Messerblock. An Dosenöffnern, Korkenziehern, Flaschenöffnern usw. mangelt es nicht.

Hier wird Wasser aus dem Heiniken Glas getrunken, gegessen wird auf Barhockern und auch Malea mimt bereits beim Frühstück den Affen. Alles sehr maskulin geprägt. Hinter ihr seht ihr den großen Pool-Tisch. Rechts davon steht auch die antike Waschmaschine – sie läuft bereits zum Frühstück – Juhuuu!

Sehr vieles ist selbst gebaut: die komplette Küche, Regale, sogar Untersetzer für Töpfe. Die Küche ist wunderbar ausgestattet, muss nur einiges an abgelaufenen Lebensmitteln wegschmeißen (Männerbude halt).

Das Bett ist wieder etwas kleiner, das Schlafen ist wieder enger, aber Haufenschlafen mögen wir und normalerweise liegen ja auch noch zwei Katzen obendrauf. Die erste nach amerikanischem Vorbild gekochte Limo war schon recht gut. Die zweite hat mir besser geschmeckt. Das ist noch ausbaufähig.

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Vorbereitungen

Am 1.11., also Sonntag, ziehen wir wieder um. Jetzt ist Berkeley dran, die Studentenstadt. Wir wohnen auch direkt neben der Uni. Da stand ich neulich in einem Schuhladen und sagte zu Reiner „ich bin leider zu alt für diese Schuhe.“ Eine Erkenntnis wie ein Blitzschlag, tatsächlich. In Berkeley sind wir auch für vier Wochen, wobei die Zeit schneller wegrennen wird, weil wir die letzte Woche über Thanksgiving unseren Roadtrip Las Vegas-Grand Canyon-Phoenix-Santa Barbara machen. Das wird auch langsam Zeit, mir ist schon langweilig. Ganz schön langweilig.

Noch drei Tage bis Halloween, noch vier Tage bis zum Umzug. Reiners Beschäftigung sieht so aus: Weiterlesen