Überraschung im Bett

Gestern… 9.08 Uhr…um 10 Uhr bin ich verabredet. Playdate bei einer Mamafreundin, zweites Frühstück im Garten, Kinder im Sandkasten, wir trinken genüsslich Rhababerschorle. So der Plan. Viertel Stunde Autofahrt, 10 Minuten bis ich alle und alles die Treppen runtergescheucht, ins Auto reingescheucht und die unmöglich zu verschließenden Kindersitze samt Kindern verschlossen habe. Alle anziehen, Zähne putzen, packen und noch fix meine liebsten Katzen füttern. So grade gut in der Zeit, läuft. Passt doch alles. Mal nicht zu spät und gehetzt-verschwitzt aufkreuzen. Denke mir, ach, da kann ich ja sogar noch das Bett machen, Kinderkrümel hinaus befördern, aufschütteln, glatt streichen, solche Luxussachen, ist schließlich Wochenende. Wenigstens so tun, als ob man nicht jeden Abend wieder ins zerkrumpelte Bett mieft. Malea springt im Bett auf und nieder, der gefällt das Bett krümelig und miefig wie es ist. Milan räumt meine Schublade mit Strumpfhosen zum wiederholten Male aus. Ich schüttel die Katzenhaare-Schutz-Überdecke, die eigentlich eh immer nur auf dem Boden zusammengeknüllt rumliegt, aus.

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Kinder, Katzen, Ka…ramell

Bevor ich Kinder hatte, und dies gilt als Information besonders für die, die noch keine Kinder haben, wurde mir vieles Unverständliche erzählt: schlaflose Nächte, Trotzalter und nahtloser Übergang zur Pubertät, Freizeit im Zoo oder beim Kinderarzt und nicht mehr im Kino oder im Club usw. usw.. Dafür jede Menge Spaß, Rutschen, Schaukeln, Dinosauriergebrüll zum Aufstehen, Marienkäfer und Löwenzahn wieder wahrnehmen und dergleichen Unterhaltsames. Was allerdings völligst ausgespart wird, sind die alltäglichen olfaktorischen Erlebnisse. Weiterlesen

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