Durch Yoga Supamudda

Einmal die Woche schwänzt mein Mann morgens die Arbeit und ich gehe um 8 (!!!) Uhr zum Yoga. Dort versammeln sich nur, hmmm, Bekloppte – wer macht schon morgens um 8 Uhr Yoga, außer so ziemlich Verzweifelte wie mir – und neben den Bekloppten, wie mir (verzweifelt und bekloppt), sind dort hardcore Yogis (bestehend aus einem einzigen großen Muskel), die das echt vor der Arbeit machen. Wer glaubt Yoga sei was für Weicheier, der soll sich da mal mit der Matte neben mir auf dem knochenharten Boden gemütlich machen… das ist echt Extremsport. Zitternde Beine in Halteübungen und dann so Sprüche von Yogimuskelmeisterlehrerin „wir üben in der Yoga Praxis immer und immer wieder im Hier und Jetzt zu sein“, zitter zitter ja ich bin volle Kanne hier oder „konzentriere dich einfach auf deinen Atem“ zitter zitter, ich verharre stocksteif in anstrengendster Haltung, schnaufe, nein atme wie eine Dampflok, die Muskeln tanzen Stepdance. Ok, ich geh da jedenfalls hin, allein, ohne Kinder, nur ich, mein Portemonnaie und mein Schlüssel. Ziemlich abgefahren in so nem Muddaalltag mit so wenig Gepäck. Weiterlesen

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