Tschühüss dunkles Loch

Ich sitze hoffentlich flohfrei – habe ich mich auch wirklich genug durchgeschüttelt beim rausgehen – mit den Kindern im Auto. Die kontaminierte Wäsche müssen wir im neuen Heim direkt in Plastiksäcken versiegeln. Das Auto ist bis oben vollgepackt, eine Fahrt nur. Reiner macht Fotos von der sauberen Rotzbude und schiebt das Bett an die richtige Stelle. Wir hatten es an die Wand gestellt, damit wir dort alle schlafen konnten. Gleich macht er die Übergabe. Eben hat Reiner ein paar Turnschuhe versteckt oben im Baum hängen gefunden, direkt der vor unserer Rotzbude. War mit dem Hausgeist wohl ziemlich nah dran, Schuhe so drapiert, bedeutet hier in den USA nicht wie in Berlin Straßenkunst, sondern Mord. Angeblich. Ich bin jedenfalls mit den Kids im rollenden heimeligen Nest, hier ist alles rosarot und schön!Ich höre wie sie kommt, glotze bewusst nur Milan und den Rasselpiraten an. Der Teller mit der Flohsuppe steht neben der Spüle. Hoffentlich kommt Reiner da schnell und als Mensch wieder raus.

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0 Gedanken zu “Tschühüss dunkles Loch

    1. Ja. Ich bin auch so, so, so geschockt. V.a. als ich sie dann vor unserer Haustür entdeckt hatte… Dein Foto auf Instagram hat jedenfalls eine ganz tiefe Bedeutung. Schön, dass Du diesen Moment im Licht eingefangen hast.
      Es ist einfach ein echt krasses Land und es scheint alles so ähnlich und doch ist alles komplett anders. Ich habe dort in den sechs Monaten niemanden kennen gelernt, inklusive uns selbst, dem nicht irgendetwas ganz Doofes passiert ist. Andererseits ist es eben der Preis für die anderen enormen Großartigigkeiten und Freiheiten, die Amerika besitzt.

      1. Wow, das hört man tatsächlich nicht so häufig über das ach-so-freie-Amerika. Danke für deine Worte und das Teilen deiner Erfahrungen!

Na?! Was sagst Du dazu? Hau rein in die Tasten!

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